ein kleines Lebenszeichen von uns

Ich möchte euch mal wieder auf den aktuellen Stand bringen.  Yuma ist nun seit 2 Wochen wieder Zuhause, sie war 7 lange Tage in der Klinik und hatte dort dann doch auch stetig seelisch abgebaut. Daher hatte ich sie dann an dem Montag vor 2 Wochen auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin mit nach Hause genommen.

Anfangs war sie noch stark inkontinent, die Blase hatte den Urin fast gar nicht gespeichert, sondern es kam in großen Seen wieder heraus. Auch konnte sie sich nicht bewusst draußen lösen. Die Prognose des Tierarzt bezüglich dieser Sachen war auch mehr als schlecht. Aber zumindest teilweise konnte Yuma den Tierarzt schon eines besseren belehren ;-) Sie zeigt seit etwas mehr als einer Woche stetig weitere kleine Verbesserungen. So kann sie heute nun schon den Urin fast komplett halten. Selbst über Nacht klappt es super und sie verliert höchstens ein paar Tropfen. Wirklich gar kein Vergleich zu den ersten Tagen. Heute hatte sie tagsüber in einer Zeitspanne von 6h sogar gar kein Tropfen verloren. Super! Auch merkt sie schon wieder, wann ihre Blase voll ist und meldet sich dann, dass sie raus muss. Nur leider kann sie draußen noch nicht selbstständig Urin und auch Kot absetzen, ich drücke ihr also aktuell die Blase aus. Aber sie versucht es schon selbst sehr stark und es fehlt auch nicht mehr viel. Ich denke, auch das wird irgendwann wieder klappen. Zumindest ist nun auch der Tierarzt schon recht zuversichtlich :-) Um die zuständigen Nerven zu stimulieren und sie anzuregen, ihre Arbeit wieder aufzunehmen, bekommt Yuma nun 2x die Woche Elektrotherapie bei der Physiotherapeutin. Auch passive Bewegungen für die Hinterbeinchen führen wir schon durch. Wenn wir dann das OK des Arztes haben, beginnen wir dann auch mit aktiven Übungen zum Muskelaufbau. Mittlerweile hat Yuma nur noch Wackelpudding in den Beinen.

Auch ihr Gangbild hat sich schon stetig verbessert. Aber seht selbst ;-)

 

Yuma verhakt ihr Beinchen schon nicht mehr und läuft schon mit viel Energie. Sie ist sehr interessiert an der Umwelt und zeigt auch eindeutig, in welche Richtung sie laufen will ;-) Aber ich lasse sie machen und achte nur darauf, dass sie nicht doll zieht und auch nicht zu schnell wird beim Laufen. Leider läuft sie aber seit gestern Abend auf ihrem rechten Bein wieder etwas schlechter und schleift die Pfote mehr. Das macht mir natürlich schon ein bisschen Sorgen. Ich werde morgen mal Yumas Physiotherapeutin darauf ansprechen. Aber sonst geht es Yuma wirklich schon sichtbar besser. Sie möchte am liebsten schon wieder die Welt erobern und hat nur Unsinn im Kopf :-) Da die Wirbelsäule nach so einer OP anfangs noch instabil ist und sich erst wieder verknöchern muss, muss Yuma noch sehr geschont werden und ich muss sie daher stark bei allem bremsen. Aktuell darf sie nur 3-4x am Tag für 10 Minuten draußen laufen. Natürlich nur im Schritt und an der Leine. Wälzen strengstens verboten und genau das fällt meiner Wälzmaus natürlich besonders schwer ;-)

Leider hatten wir bei der histologischen Untersuchung des Tumors kein Glück. Der Tumor war bösartig und wird daher mit ziemlicher Sicherheit wieder kommen. Wir können nur hoffen, dass er uns wenigstens noch ansatzweise genug Zeit lässt. Obwohl die Zeit wohl nie genug und ausreichend sein kann und wird… Es handelt sich um ein Neurofibrosarkom.

Ich verbringe nun Stunden im Internet und suche und suche bis mir der Kopf brummt. Ich möchte Yuma natürlich bestmöglich bei dem Kampf unterstützen und vllt schaffen wir es ja, das Wachstum des Tumor zumindest zu verzögern. Somit wird Yuma nun wieder gebarft. Aber auch hier bin ich noch auf der Suche nach dem perfekten Plan für uns und werde deshalb wahrscheinlich auch Hilfe bei einer professionellen Ernährungsberaterin suchen. Die wichtigsten Informationen habe ich mir natürlich schon zusammen gesucht und werden schon umgesetzt. Z.B. dass Yuma keine kohlenhydrat- und stärkehaltigen Lebensmittel mehr bekommt. Also fallen neben den üblichen Getreideprodukten auch Kartoffel und diverse Gemüsesorten weg. Auch das Obst beschränkt sich auf verschiedene Beerensorten. An Fleisch bekommt sie nun nur Geflügel und Fisch, dazu recht viel Leinöl, da ich die Budwig-Diät mit ausprobieren möchte, d.h. Yuma bekommt pro Tag ca. 100g Quark mit 3 EL Leinöl, aufgeteilt auf 3x täglich. Außerdem gibt es noch diverse Zusätze und Mittelchen, die das Immunsystem stärken sollen oder ein Wachstum hemmen können.

Ich habe auch bereits Kontakt zu einer Tierheilpraktikerin aufgenommen, um eine Bioresonanzanalyse durchzuführen und dadurch bestimmen zu können, welche Mittel der alternativen Krebstherapie sich auf Yuma positiv auswirken können. Zum Beispiel gibt es ja auch eine Horvi-Therapie, an der ich interessiert bin. Das ist eine Enzymtherapie mit Schlangengift, die die Tumorzellen angreifen soll. Durch die Analyse wird sich aber zeigen, ob dieses Mittel für Yuma überhaupt geeignet ist.

 

Falls ihr sonst irgendwelche Ideen und Tipps habt oder selbst schon Erfahrungen z.B. mit der Bioresonanzanalyse oder der Budwig-Diät gemacht habt, immer her damit. Ich bin über sämtliche Infos dankbar :)

~ Yuma´s Frauchen ~

 

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2 Gedanken zu „ein kleines Lebenszeichen von uns

  1. Wir haben euch so die Daumen gedrückt :-/ Aber auch wenn der Tumor bösartig ist, hoffen wir, dass er wenigstens langsam wächst und ihr Yuma durch die richtige Ernährung (die LMU soll sehr gute Futterpläne erstellen) und Physio unterstützen könnt! Anhand der Videos sieht man auf jeden Fall, dass es Yuma schon wieder besser geht und sie sichtlich Freude am ausgiebigen Schnüffeln hat ;-)

    Wir wünschen euch nur das Beste! Alles Liebe,
    Ricarda & Lilly

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