Ein Albtraum

Wie bereits HIER erwähnt, hatte ich mit Yuma am Montag nun den Untersuchungstermin in der Tierklinik von Dr. Pfeil. Ich sollte mit Yuma vorlaufen und er tastete sie auch ab. Bereits da meinte er, dass die ganzen Symptome nichts mit dem Bein zu tun haben und das Problem im Rücken liegt. Er sagte aber auch direkt, dass es nichts gewöhnliches sein wird und somit auch kein Standard-Eingriff.

Daher wurde es schon so geplant, dass Yuma an dem Tag nicht direkt operiert wird. Ich bin immer noch sehr beeindruckt, dass Dr. Pfeil schon vor der eigentlichen Diagnostik wusste, dass etwas ganz gewaltig faul an der Sache ist. Wenn nur alle Tierärzte so kompetent wären.

Yuma kam dann also ins Röntgen und MRT. Erst am späten Nachmittag konnte ich sie wieder abholen. Und dann kam die niederschmetternde Diagnose:

Yuma hat einen großen Tumor in der Wirbelsäule bzw. im Wirbelkanal, im Bereich des LW6.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass die Welt für mich bei diesen Worten zusammengebrochen ist. Ohne OP wird Yuma wahrscheinlich in 3 Monaten im hinteren Körperbereich komplett gelähmt sein, denn die Lahmheiten und Schwanzparese, die sie jetzt zeigt, sind bereits leichte Lähmungen. Wir werden also die OP wagen und gegen dieses doofe Ding kämpfen. Die OP ist auch dafür nötig, um die Art des Tumor bestimmen zu können. Es wird das Wirbeldach geöffnet werden und versucht, den Tumor zu entfernen. Aber Dr. Pfeil meinte direkt, dass man ihn wohl nicht vollständig entfernen kann, weil er dafür einfach zu groß ist. D.h. man kann ihn leider nur Reduzieren, um den Druck von den Nerven zu nehmen, er wird dann also wieder wachsen. Nach der histologischen Untersuchung muss man dann weitersehen. :( Natürlich ist die OP ein schwerer Eingriff und nicht ganz risikolos, schließlich operiert man an der Wirbelsäule. Aber es ist unsere einzige Möglichkeit. Vllt haben wir ja Glück und es handelt sich um einen gutartigen Tumor. Wir können alle nur ganz fest hoffen.

Der OP-Termin ist nächsten Dienstag. Drückt uns bitte alle Daumen und Pfoten, dass alles gut geht. Ich habe so eine wahnsinnige Angst um meine kleine Maus.

Dennoch ist mein Sonnenschein sehr tapfer und versucht mich mit ihrer Kraft und Fröhlichkeit aufzuheitern.

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Mir kommt das alles vor wie ein böser Traum, aus dem ich nicht mehr aufwache…

~ Yuma´s Frauchen ~

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5 Gedanken zu „Ein Albtraum

  1. Oh nein. Das tut mir so unendlich leid für euch. Ich drücke euch so sehr die Daumen, dass die OP gut verläuft, der Tumor gutartig ist und vor allem ganz langsam wächst, wenn man ihn schon nicht ganz entfernen kann!

    Ich wünsche euch für die kommende Zeit viel Kraft. Ihr schafft das!

  2. Ach du Schreck ! So eine Diagnose ist echt hart.
    Aber wir drücken hier alle ganz fest Daumen und Pfoten und hoffen das alles gut verläuft und der Tumor gutartig ist.

    Toi toi toi.. wuff, Deco + Pippa

  3. Ach du sch… :O Ich hatte so auf etwas „harmloses“ gehofft. Wir drücken alle Daumen und Pfoten für die OP. Alles wird gut, wir glauben fest daran!!!

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