Zeckenschutz für den Hund – Unsere Erfahrungen

Wer verflucht sie als Hundehalter nicht – die Zecken. Leider wirken unsere vierbeinigen Freunde meistens als wahrhafte Zeckenmagneten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass man sie je nach Fellstruktur und –farbe nur sehr schlecht am Hund entdecken kann. Oft meist erst, wenn sie sich schon sehr voll gesaugt haben. Da Zecken über ihren Speichel viele Krankheiten, u.a. Borreliose und Anaplasmose, übertragen können, ist es wichtig, dass man seinen Hund entsprechend vor Zecken schützt. Hier steht der Hundehalter dann meist vor der Qual der Wahl, welches Zeckenmittel man an seinem Hund einsetzen möchte. Dabei kann man sowohl auf chemische als auch auf natürliche Mittel zurückgreifen.

Was benutzen wir?

Anfangs hatte ich Yuma auch mit chemischen Zeckenmitteln geschützt. Dabei nutzte ich sogenannte Spot-on-Produkte, also chemische Flüssigkeiten, die man tröpfchenweise auf die Haut des Hundes aufträgt, beginnend zwischen den Schulterblättern, entlang der Wirbelsäule bis hin zum Rutenansatz. Da ich aber selbst bei diesen starken chemischen Zeckenmitteln mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden war, Yuma also immer noch ab und an Zecken von den Spaziergängen mit nach Hause brachte und ich mich zudem immer mehr von diesen „chemischen Keulen“ (diese Zeckenmittel bestehen meist zu einem Großteil aus Pestiziden/Insektiziden und auch Nervengiften) abwenden wollte, suchte ich nach natürlichen Alternativen.

Nach längerer Recherche probierte ich Kokosöl als Zeckenschutz aus – und bin bis jetzt seit mehr als einem Jahr restlos zufrieden. Das Kokosöl wird vor den Spaziergängen auf dem Fell des Hundes verteilt. Dabei reicht je nach Hundegröße schon eine kleine Menge aus. Für Yuma benötige ich ca. 2x eine haselnussgroße Portion. Ich verteile das Öl hauptsächlich an Yumas „Zeckenschwerpunkt“ – den Hals. Anschließend streiche ich es aber auch noch entlang ihrer Flanken und vergesse dabei auch die Rute nicht. Das Kokosöl lässt sich leicht und gleichmäßig auf dem Fell verteilen, da es sich bei Körpertemperatur, also während des Verteilens in den Handflächen, verflüssigt. Bei Zimmertemperatur liegt es in einem festen Zustand vor, wodurch es gut portionierbar ist. Wenn man es sparsam aufträgt, hinterlässt das Öl auch keine sichtbaren Rückstände im Fell. Der Hund duftet damit aber bei näherem Beschnuppern lecker nach Kokos :-) Zusätzlich findet sich Yuma damit selbst ziemlich lecker und würde wohl am liebsten alles von ihrem Fell wieder ablecken (Kokosöl kann in kleinen Portionen natürlich von Hunden gefressen werden und wirkt dabei sogar gleich auch gegen Endoparasiten). Allgemein sollte man darauf achten, dass man 100%iges, kaltgepresstes Kokosöl benutzt, am besten in Bio-Qualität, da es nur dann eine „abschreckende“ Wirkung auf Zecken hat (Zecken mögen den Geruch von Kokos nicht). Für Yuma benutze ich das Kokosöl der Marke Lunderland.

Fazit:

Bei Yuma wirkt Kokosöl wirklich ausgezeichnet als Zeckenmittel. Sie hatte bis jetzt innerhalb von einem Jahr nur 4 Zecken und diese auch nur, wenn ich leider mal für ein paar Tage vergessen hatte, das Öl vor den Spaziergängen aufzutragen. Mit dieser Quote bin ich mehr als zufrieden, denn ohne Zeckenschutz und teilweise sogar mit den chemischen Zeckenmitteln hatte sie manchmal innerhalb von nur einer Woche oder sogar pro Tag 4 Zecken. Und auch preislich kann das Kokosöl als Schutz vor den Plagegeistern nur punkten: Ein Glas Lunderland-Kokosöl mit 200 ml Inhalt kostet ca. 6 Euro und damit kommt man auch bei täglicher Benutzung sehr lange aus. Das von mir vor mehr als einem Jahr gekaufte Glas ist immer noch zu ¼ gefüllt. Das früher benutzte chemische Zeckenmittel Advantix ist da im Vergleich wirklich viel teurer, denn dieses soll man aller 4 Wochen auftragen, wobei eine dafür notwendige Tube für Hunde über 25 Kg schon alleine ca. 12 € kostet.

Ich bin sehr froh, dass bei Yuma ein natürliches Zeckenmittel eine so gute Wirkung erzielt, denn leider kann diese bei jedem Hund unterschiedlich ausfallen. Dennoch rate ich dazu, immer erst die natürlichen Alternativen auszuprobieren, ehe man zur „chemischen Keule“ greift.

Mit welchen Zeckenmitteln habt ihr schon Erfahrungen gemacht und welche Mittel wirken bei euren Hunden am besten?

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3 Gedanken zu „Zeckenschutz für den Hund – Unsere Erfahrungen

  1. Wuff und Hallo =)
    schön das Ihr uns gefunden habt =) –> Ab sofort schauen wir öfters bei Euch vorbei…
    Ich habt wirklich einen ganz tollen Blog !!!

    Und wie ist sehe bist du auch noch so eine fitte Sportskanone (trotz des Alters ;-)).

    hihihi

    Wuffige Grüße, Deco u. Pippa

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